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  • Franciska Gülstorf

Sicherheit vermitteln

„Es gibt eine Stimme ohne Worte. Höre.“ (Rumi)


Im Umgang mit Deinem Gegenüber ist Eines von entscheidender Bedeutung: ist es bei Dir sicher? Damit Du Deinem Gegenüber Sicherheit vermitteln kannst geht es zu allererst darum, dass Du Dich selber in der betreffenden Situation/Umgebung sicher fühlst.


Dein Verstand ist nicht in der Lage, über Sicherheit oder Unsicherheit zu entscheiden und/oder Anderen Sicherheit zu vermitteln. Dafür ist Dein Autonomes Nervensystem (ANS) verantwortlich. Dieses kennt drei Zustände:


1. Sicherheit mit der Fähigkeit zu sozialer Interaktion

2. Gefahr = Mobilisierung bzw. Kampf/Flucht und (z. B. Wut)

3. Lebensgefahr = Immobilisierung bzw. sogenannter Totstellreflex (z. B. Resignation)


Diese Zustände wechseln ständig und Du merkst vielleicht gar nicht, wenn Dein ANS Dich z. B. gerade im Zustand von Lebensgefahr befindest.


Dein Gegenüber nimmt Deinen Zustand jedoch instinktiv wahr. Zwischen zwei Menschen kann es im Zustand 2 oder 3 zum Streit und zu Problemen kommen. Dein Tier reagiert instinktiv. Dein Pferd könnte nach der von Dir signalisierten Bedrohung schauen und unruhig werden, weil es ein Fluchttier ist. Dein Hund könnte aggressiv reagieren, bellen und/oder auch kräftig an der Leine ziehen, um den Ort der Gefahr schnell zu verlassen.


Es kann zu vielfältigen Reaktionen Deines Gegenübers kommen, die Du nicht mit dem aktuellen Zustand Deines ANS in Verbindung bringst. Um Dich und damit Dein Gegenüber besser zu verstehen, ist es von entscheidender Bedeutung, diese Körperreaktionen wieder spüren zu lernen (KÖRPERSPRACHE) und damit nach und nach wieder beeinflussen zu können.



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