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  • Franciska GĂŒlstorf

Aramis 💞

„Je schöner und voller die Erinnerung,‹ desto schwerer ist die Trennung.‹Aber die Dankbarkeit đŸ™đŸŒ verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.‹ Man trĂ€gt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,‹sondern wie ein kostbares Geschenk 🎁 in sich.“ (Dietrich Bonhoeffer)




Heute vermissen wir Dich schon ein ganzes Jahr Aramis 😱🌈💞 Text fĂŒr Aramis


Vor etwa 13 Jahren begann unsere gemeinsame Reise. WĂ€hrend dieser Zeit warst Du mein strengster und ehrlichster Lehrer. Hoch motiviert wollte ich alles richtig machen. In Gedanken habe ich gesagt: „ich fĂŒhre!“ „Nein!“ sagtest Du. „Du hast Dich dafĂŒr noch nicht qualifiziert.“ Das hast Du natĂŒrlich nicht mit Worten gesagt, sondern durch Deine Handlungen in den betreffenden Momenten. „Wie qualifiziere ich mich?“ habe ich immer wieder gefragt. „Glaube an Dich“! War stets Deine stille Antwort. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Methoden angewendet, um Dich davon zu ĂŒberzeugen, dass ich Dich fĂŒhren kann. Deine Antwort in bestimmten Situationen immer wieder dieselbe. „Nein. Du hast Dich noch nicht dafĂŒr qualifiziert. Ich traue Dir noch nicht zu, die Situation fĂŒr uns zu meistern. Bis es soweit ist, ĂŒbernehme ich das.“


Du konntest gar nicht anders handeln. Das weiß ich inzwischen. Weil Dein Handeln in vollkommender Resonanz auf mein inneres Bild erfolgte. Weil Du nicht aufgrund von Denkmustern handelst, sondern instinktiv und völlig im Einklang mit dem Hier und Jetzt. So war auch jede Deiner Handlungen vollkommen authentisch. Du hast gehandelt, wie Du es fĂŒr NOT-WENDIG gehalten hast. Mit Ungehorsam hatte das niemals zu tun.

Du hast mir gezeigt, dass nicht die Methode, sondern meine Ausstrahlung und meine innere Haltung darĂŒber entscheiden, ob Du Dich von mir fĂŒhren lĂ€sst oder nicht. Du kannst mir nur die FĂŒhrung zutrauen und mir Vertrauen, wenn ich mir selbst vollkommen vertraue. Wenn ich ganz im Hier und Jetzt handle und aufhöre zu denken. Wenn ich ganz da bin und nicht in Gedanken woanders.


Ich danke Dir, mein Seelenhund. Du trĂ€gst den Titel Graue Eminenz zu Recht und mit so viel WĂŒrde. Ich danke Dir dafĂŒr, dass Du all meine Versuche immer so liebevoll und geduldig ertragen hast. Dass Du mich so viel ĂŒber mich selbst gelehrt hast und mich dahin gefĂŒhrt hast, wo ich jetzt bin. Inzwischen traust Du mir zu, Dich zu fĂŒhren und ich kann Dir die FĂŒhrung auch ĂŒberlassen. Manchmal kannst Du das einfach besser als ich und das ist jetzt auch ok fĂŒr mich.


Sei bitte nicht Ă€rgerlich oder gar wĂŒtend auf Deinen Hund oder Dich, wenn Du in solche Situationen gerĂ€tst. Dein Hund macht das nicht aus Ungehorsam oder weil er Dich Ă€rgern will. Er hĂ€lt sein Verhalten in dem betreffenden Moment schlicht fĂŒr NOT-wendig. Deinen Ärger kann er dann ĂŒberhaupt nicht verstehen, weil er aus der eigenen Sicht völlig angemessen reagiert. Frag Dich stattdessen, was in DIR in dem betreffenden Moment vorging. Warst Du unsicher, ob Du die Situation meistern kannst? Hast Du Dir darĂŒber Gedanken gemacht, was Andere von Dir denken könnten? Oder warst Du in. Gedanken ganz woanders? Tritt einen Schritt zurĂŒck und gehe in Dich. Verlange nicht zu viel von Dir, hab Geduld und freue Dich ĂŒber jeden kleinen Schritt, denn der Weg ist das Ziel.

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